DIE BAND
PAPA KAPAZUNDA
& SEINE BAUNGADN BUAM
PAPA KAPAZUNDA
„Da BandvoODa“
Wiener Rock-Urgewächs, Soul-Bruder, Rapper und Rampensau in Personalunion, der seine wilde Band nicht nur zusammengebracht hat, sondern „seine baungadn Buam“ seither mit Schmäh und musikalischem Geschick auch bleibend zusammenhält! In seiner „Aansa-Panier“ (Bühnenoutfit) ist PAPA KAPAZUNDA die selbstbewusste Antithese zum grantelnden Unterschichtsänger. Stolz und selbstbewusst, schrill und laut präsentiert er sein skurriles, kreativ-humorvolles und lebensbejahendes Wiener Weltbild und ist so die Verkörperung des positiven und prahlenden Wiener Lebensgefühls schlechthin. Als Bandvater, der seine Musiker an Lebensjahren bei weitem überragt, ist er (an guten Tagen) unumstrittener Leitbulle und heiliges Vorbild für seine Musiker.
Er liebt jeden einzelnen von ihnen heiß, verlangt ihnen auf der Bühne aber alles ab, schont allerdings auch sich selbst keine einzige Sekunde, ganz im Gegenteil: Er fliegt förmlich über die Bühne, reißt das Publikum euphorisch in seinen Bann und fordert Körper und Stimme gnadenlos bis zum Umfallen – ganz getreu dem Motto seines wohl beliebtesten Songs, der da heißt: →„ScheiSS di nix, sunst reiSSt a nix!“
DER POSAUNIST
„DA BLECHPOOBST“
Bulliger Vollblutmusiker ohne jede Scheu und Scham. Liebt, streichelt, küsst und beherrscht seine Posaune, als wäre er mit ihr verheiratet (Frau oder Freundin hat er deshalb noch immer keine). Er ist ein echtes Wiener Vorstadtkind, der bei der Blasmusik schon früh das Spiel mit der Posaune erlernt und als junger Solist zu einem der vielseitigsten Musiker seines Faches aufgestiegen ist. Seine Virtuosität am Instrument kennt keine Genre-Grenzen, da „BLECHPAPST“ und seine Posaune sind ein akustisches Weltwunder, quer über alle musikalischen Grenzen hinweg. Er beherrscht den „Fart-Sound“ („Furzton“) auf der Posaune wie kein zweiter, ist mit seinem Instrument aber auch visuell ein echter Hingucker, was er bei seinem Solo in der Nummer →„DA FATS DOMINO VON WIEN“ eindrucksvoll unter Beweis stellt.
KLARINETTIST/FLÖTIST/SAXOPHONIST/MUNDHARMONIKASPIELER
„DA FOTZHOWÄSPÜLA“
Er ist der universellste aller Bandmusiker und entlockt jedem Holzblasinstrument selbst die verborgensten Töne. In der Band spielt der drahtige Mittdreißiger Querflöte, Klarinette, Saxophon und – jetzt kommt’s! – darüber hinaus auch noch Mundharmonika. Diese hat er im Alter von 10 Jahren auf dem Dachboden seiner Eltern gefunden und einfach darauf loszuspielen begonnen. Dass er dem Publikum jetzt in erster Linie als „FotzhoblSPÜLA“ bekannt ist, hat er sich selbst zuzuschreiben: Denn immer bevor er seinen „Fotzhobl“ (also seine Mundharmonika) zwischen die Lippen nimmt, setzt er sich Schlapphut und Sonnenbrille auf und wird so zum skurrilen Wiener Verschnitt von Udo Lindenberg. Was er aus seinem Fotzhobl dann aber rausbläst, ist echte Weltklasse (hört mal Fredls Blues-Solo im Titel →“Da Zaubaknopf“).
DER KLAVIERSPIELER
„DA KISTNSCHINDA“
Schwierigster Charakter in der Band, eckt überall an, wird ab und zu sogar gewalttätig und hat mit seinen ständigen Eskapaden schon die ganze Band ins Kriminal gebracht. Im Grunde genommen ist er nur dann erträglich, wenn man ihm ein Keyboard oder ein Klavier aufstellt und darauf spielen lässt. Dann aber wandelt sich der ungeschliffene Rohling auf der Bühne zu einem wahren Diamanten. Er glänzt mit der Virtuosität seines Klavierspiels (hört mal rein ins Intro zur Nummer „SCHEISS DI NIX, SUNST REISST A NIX!“), seine Finger fliegen über die Tastatur, als könnte ihr Solist über Wasser gehen. Die Kunst des KISTNSCHINDAs besteht eben genau darin, dass er dem unverwechselbaren Sound der Band immer noch das gewisse Etwas verleiht und damit die Krone aufsetzt. Er ist im Klang stets präsent – mal laut, mal leise, aber immer so intensiv, dass der Zuhörer die virtuosen Klavierläufe noch lange nach dem Auftritt in seinem Ohr mit nach Hause tragen wird. Unser „Kistenschinda“ ist eben ein ganz spezieller Mensch, vor allem aber auch ein ganz besonderer, herausragender Musiker.
DER TROMPETER
„DA TRARA-TRÖTA“
Weiß alles besser, quasselt ständig über Gott und die Welt und trinkt mehr als seine arme Leber verträgt. Er ist nach Papa Kapazunda das älteste Bandmitglied und leitet daraus einen künstlerisch-musikalischen Führungsanspruch ab. Die Band lässt ihn gewähren, denn eigentlich ist er ja wirklich unentbehrlich. Sobald er nämlich in seine „Trötn“ (d.h. in seine Trompete) hineinbläst, kommen Schärfe, Lebendigkeit, Präzision und Power in den Klang. Entgegen jeder klassischen Ausbildung bläst er bei seiner „Trötn“ (Trompete) immer noch ekstatisch die Wangen bis zum Platzen auf, und entgegen aller gut gemeinten Ratschläge tritt er immer noch so auf wie vor 20 Jahren: mit Cowboyhut, Hornnickelbrille, Flinserln (vier in beiden Ohren!) und einem „Riesenbrüller“ (=wertvoller Goldring) auf dem Mittelfinger seiner rechten Spielhand. Aber so ist da trara-tröta eben – ewig auf Vollgas und bestimmt nicht zu bremsen (wie auch das ansatzlos geblasene G3 am Schluss der Nummer „DA FATS DOMINO VON WIEN“ eindrucksvoll beweist!)
DER BASSIST
„DA FUNKY FINGA“
Er ist ein echter Wiener, wird von seinen Bandkollegen aber liebevoll “FUNKY FINGER“ genannt, weil er das Geheimnis des Grooves in seinen flinken Fingern trägt. Bei seinen E-Bass-Funksoli hat er die Eigenart, seinen Kopf so ruckartig und wild im Kreis herumzuschmeißen, dass seine Bandkollegen auf der Bühne (sofern sie ihm zu nahekommen) von den rückenlangen pechschwarzen Haaren ihres Mitspielers richtiggehend ausgepeitscht werden. Aber das ist nur eine kleine Nebenerscheinung am Rande. Viel wichtiger ist, dass er mit seinem funky Spiel (hört mal rein in die Nummer „WIEN IS SO A SCHEENE STODT“) die Band und das Publikum gleichermaßen in Ekstase versetzt. Seine Finger tanzen förmlich über die Saiten und hinterlassen ein Funk-Feuerwerk, das jedes Konzert zum Kochen bringt. "Funky Finger" ist der Meister des Grooves, das unerschütterliche Fundament der Band und PAPA KAPADUNDA‘s musikalische Speerspitze, mit der die Band das Publikum von Auftritt zu Auftritt gemeinsam neu erobert. Kurzum: „FUNKY FINGER“ ist am Bass die absolute Idealbesetzung!
DER SCHLAGZEUGER
„DA GROOVE-GURU“
Dass wir uns richtig verstehen: Den Namen hat er sich selbst gegeben – das aber völlig zu Recht! Denn keiner zaubert einen solchen Groove und derart magische und hypnotische Vibes aus dem Schlagzeug wie er. Er ist vielleicht sogar weltweit der Einzige, der mit seinem Schlagzeugspiel die Grenzen zwischen Wiener Musik, Funk, Rap und Soul musikalisch derart spielerisch überwindet (bestes Beispiel: seine heiße Drum-Performance bei der Nummer →“LOSS DE HOSN OWE!“). Sein Spiel verwandelt gewöhnliche Melodien in mitreißende Soul-Explosionen, bei denen niemand stillstehen kann. Gebt unserem „GROOVE GURU“ bloß zwei Sticks in die Hand, und er trommelt euch in eine andere Welt!
DER GITARRIST
„DA KLAUMPFNWIAGA“
Seinen Spitznamen hat sich „DA KLAUMPFNWIAGA“ redlich erarbeitet, denn keiner würgt die Klaumpfn (also die Gitarre) so gekonnt und kompromisslos wie er. Er kann die E-Gitarre zum Heulen bringen, als stünde er vor dem Tor zur Hölle (→„DA FATS DOMINO VON WIEN“) und gleich im nächsten Titel entlockt er der Akustikgitarre schon wieder derart liebliche Töne (→“MIT DIA MECHT I DEN MOND VON OBN SEHN“), dass man meinen könnte, er landet gerade im Himmel. „DA KLAUMPFNWIAGA“ ist eben ein Grenzgänger zwischen den Welten, der unsterblich wird, sobald er Gitarre spielt. Und wenn er dann beim Solieren auf der Bühne plötzlich beide Augen zusammenkneift und dem Publikum seine lange Teufelszunge ungeniert entgegenstreckt, dann kämpfen wohl gerade die guten und bösen Gefühle in seinem Körper gegeneinander. DA KLAUMPFNWIAGA ist zumeist „ein Guter“, der aber manchmal zum musikalischen Bösesein verdammt zu sein scheint. Ständig himmeljauchzend und gleichzeitig zu Tode betrübt, ein musikalischer Dr. Jekyll und Mr. Hyde eben!
